Jella Haase – gebürtige Berlinerin und Gewinnerin des Deutschen Filmpreises 2022

Die deutsche Schauspielerin Jella Haase ist vielen bekannt als „Chantal“ aus dem Film „Fack ju Göhte“. Haase wurde am 27. Oktober 1992 in Berlin geboren. Sie wuchs in Kreuzberg auf, ihre Mutter war Zahnärztin. Mehr über die biografischen Meilensteine und die Karriere der gebürtigen Berlinerin lesen Sie auf berlinski.net.

Die Rolle im Schulmusical

Jella Haase begann ihre Schauspielkarriere bereits als Kind. Sie spielte fleißig und engagiert im Schultheater. Später erzählte die Schauspielerin in Interviews, dass sie Schauspielerin werden wollte, als sie in der Grundschule zum ersten Mal auf der Bühne stand. Ihre erste Rolle spielte sie im Schulmusical „Ritter Rost und Prinz Protz“. Als sie auf die Bühne trat, zitterten ihre Knie, und sie selbst war vor Aufregung völlig überwältigt. Doch als sie das Publikum sah, wurde ihr plötzlich alles leicht und sie hatte großen Spaß.

Mit 17 Jahren spielte sie ihre erste Rolle in einem Film. Dies geschah im Jahr 2009. Ihr filmisches Debüt war ein Kurzfilm, der den Grundstein für Jella Haases erfolgreiche Schauspielkarriere legte. Im selben Jahr erhielt sie eine Rolle in der Frauenkomödie „Mama kommt!“. Zusammen mit der jungen Schauspielerin spielten Anja Kling und Senta Berger. Der Film war zwar wenig bemerkenswert, eröffnete ihr aber viele weitere Angebote für Film- und Fernsehproduktionen.

Ernste historische Rollen

In Haases Karriere folgten weitere Fernsehproduktionen und Nebenrollen, darunter in „Polizeiruf 110“ und „Tatort“. Im Jahr 2011 ereignete sich ein weiterer wichtiger Meilenstein in ihrem Schauspielleben. Sie erhielt eine Rolle in ihrem ersten Spielfilm. Der Film trug den romantischen Titel „Männerherzen… und die ganz, ganz große Liebe“, in dem die Berlinerin eine schwangere Frau spielte. Ebenfalls 2011 bewies Jella, dass sie auch viel ernstere Rollen spielen konnte. Das zeigte sie eindrucksvoll in ihrer Rolle als Svenja, einer jungen Frau, die in die Neonazi-Szene abrutscht, im Film „Kriegerin“.

Ein weiterer großer Erfolg kam für die junge Berliner Schauspielerin 2013. In diesem Jahr sah Deutschland Jella Haase in allen drei Teilen der Erfolgs-Komödie „Fack ju Göhte“. Die Schauspielerin spielte erfolgreich die Rolle der chaotischen Schülerin Chantal. Diese Arbeit brachte ihr nicht nur die Anerkennung des Publikums, sondern auch den Deutschen Filmpreis.

Spin-Off der bekannten Serie

Im Jahr 2020 spielte die Schauspielerin die Rolle der „Mieze“ im Film „Berlin Alexanderplatz“. Dieser Film erregte sowohl die Aufmerksamkeit der Zuschauer als auch der Kritiker nach seinem Kinostart. Für diese Rolle wurde Jella Haase für den Deutschen Filmpreis als beste Nebendarstellerin nominiert. 2021 überzeugte sie erneut mit einer ernsten Rolle als Katharina Thalbach, der Geliebten des DDR-Schriftstellers Thomas Brasch, im Film „Lieber Thomas“. Für diese Leistung erhielt Jella Haase 2022 den Deutschen Filmpreis. Dies ist bisher eine der wichtigsten Auszeichnungen ihrer Karriere.

Wie bei jeder Schauspielerin besteht Jella Haases Leben nicht nur aus Dreharbeiten. Bei der Berlinale 2021 arbeitete Haase in der Jury für internationale Kinder- und Jugendfilme und bewertete die Arbeiten ihrer Kollegen.

Seit August 2022 arbeitete sie an einem weiteren Fernsehprojekt. Die Schauspielerin spielte die Hauptrolle in der Netflix-Serie „Kleo“. In dem Film „Chantal im Märchenland“ im Jahr 2023 spielte Jella Haase erneut ihre bekannte Rolle der chaotischen ehemaligen Schülerin. Das Spin-Off zur Serie „Fack ju Göhte“ wurde erneut von Bora Dagtekin inszeniert. Hier trafen die Zuschauer viele bekannte und beliebte Gesichter wieder, wie Max von der Groeben, Elyas M’Barek und Gizem Emre.

Was das Privatleben der Schauspielerin betrifft, lebt Jella Haase mit ihrem Freund und ihrer Familie in Berlin.

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