Der gebürtige Berliner Werner Buchholz – ein Filmstar von Weltrang

Der deutsche Schauspieler wurde durch seine Rolle als rebellischer Jugendlicher im Film „Die Halbstarken“ von 1956 zum Star. Seinen internationalen Durchbruch feierte er 1957 mit der Hauptrolle in „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“, einer Verfilmung nach Thomas Mann. Anschließend zog es ihn nach Amerika, um dort seine Karriere fortzusetzen. Der Höhepunkt seiner Hollywood-Karriere jener Zeit war 1960 seine Rolle in „Die glorreichen Sieben“ an der Seite von Yul Brynner. Ein weiterer Höhepunkt folgte 1961, als er in Billy Wilders „Eins, Zwei, Drei“ vor der Kamera stand.

Zusammen mit Romy Schneider spielte er in „Robinson soll nicht sterben“ und „Monpti“. Mehr über das Leben und die Karriere des bekannten Berliner Schauspielers erfahren Sie auf berlinski.net.

Rollen auf der Bühne des Berliner Theaters

Horst Werner Buchholz wurde am 4. Dezember 1933 in Berlin als Sohn eines Schuhmachers geboren. Seine Kindheit war geprägt vom Chaos des Zweiten Weltkriegs. Bereits mit 14 Jahren arbeitete Werner Buchholz als Statist im Metropol-Theater. Ein Jahr später wurde seine Stimme für die Synchronisation des Films „Emil und die Detektive“ genutzt, während er auch für das Schulradio tätig war.

1950 brach Buchholz die Schule ab, um sich der Schauspielerei zu widmen. Von 1950 bis 1955 spielte er seine ersten Rollen am Berliner Theater. Sein Filmdebüt gab er 1954 in „Marianne“, der allerdings erfolglos blieb. 1955 kam der Durchbruch: Für den Film „Himmel ohne Sterne“ wurde er mit dem Bundesfilmpreis „Filmband in Silber“ ausgezeichnet.

Zusammenarbeit mit Romy Schneider

Sein Talent zeigte sich in Filmen wie „Robinson soll nicht sterben“ und „Monpti“ an der Seite von Romy Schneider. Mit „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ nach Thomas Mann wurde Werner Buchholz zum internationalen Star. Ende der 1950er Jahre zog er in die USA, um eine Karriere in Hollywood zu starten.

Er trat in zahlreichen Inszenierungen auf, darunter auch am Broadway in dem Stück „Chérie“. Seine letzte Rolle in einer deutschen Produktion hatte er in „Das Totenschiff“ (1959), bevor er sich auf internationale Projekte konzentrierte. Bereits 1959 spielte er in dem britischen Film „Tiger Bay“. Ein Jahr später übernahm er eine Rolle im legendären Western „Die glorreichen Sieben“ an der Seite von Yul Brynner und Charles Bronson.

Erfolg in Cannes

Buchholz’ Karriere war von bemerkenswerten Höhepunkten geprägt, darunter die Zusammenarbeit mit Regisseur Billy Wilder in der Komödie „Eins, Zwei, Drei“. Auch auf dem deutschen Fernsehen war er präsent und spielte unter anderem in Episoden der Krimiserie „Derrick“. In den frühen 1980er Jahren kehrte er auf die Theaterbühne zurück, da seine Erfolge im Film und Fernsehen vorübergehend stagnierten.

1985 wurde er für seine Leistung im Film „Wenn ich Angst habe“ mit dem Bundesfilmpreis „Filmband in Gold“ ausgezeichnet. 1993 feierte Werner Buchholz ein beeindruckendes Comeback als Filmschauspieler im Wim-Wenders-Film „In weiter Ferne, so nah!“, der mit dem „Großen Preis der Jury“ bei den Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet wurde.

Lissy Arna – Berliner Stummfilmstar, der vom Tonfilm nicht akzeptiert wurde

Lissy Arna wurde am 20. Dezember 1900 als Lisbeth Helene Erna Arndt in Berlin geboren. Die Tochter des Ledermeisters Max Arndt und seiner Frau...

Der Weg zum Traum von Schauspieler Harald Juncke

Diese Geschichte handelt von einem Jungen aus einer gewöhnlichen Berliner Familie, der im Erwachsenenalter Tausende von Fernsehzuschauern, Kinofans und Theaterliebhabern eroberte. Unser neuer Artikel...
..... .